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Nach zahlreichen Besprechungen und Stunden der Vorbereitung konnte unsere lang ersehnte Reise am 09.September schon sehr zeitig am Morgen endlich beginnen. Nachdem die letzten Eltern verabschiedet...

 

Unser Kanada Trip 2009




Nach zahlreichen Besprechungen und Stunden der Vorbereitung konnte unsere lang ersehnte Reise am 09.September schon sehr zeitig am Morgen endlich beginnen. Nachdem die letzten Eltern verabschiedet und das erste Chaos um die Flugtickets gebannt wurde, saßen wir schon im Flieger nach Toronto. Von den zahlreichen Erzählungen, mit denen uns Frau Professor Meier die Reise schon im vorigen Schuljahr schmackhaft gemacht hatte, ahnten wir eine unglaubliche Reise erleben zu werden; aber vorerst galt es, den Moment der Freiheit und der Vorfreude zu genießen.

Eher wir uns versahen, waren wir uns schon im gemütlichen Hotel und nur wenige Stunden später befanden wir uns schon mitten in der Erkundung des kanadischen Großstadtlebens. Diese erste Erkundungstour wurde von einem ausgiebigen Shoppingabend gekrönt, was die meisten von uns sehr zufrieden stimmte. An den nächsten Tagen widmeten wir uns, der Müdigkeit trotzend, dem CN Tower, weiteren sehenswerten Schauplätzen im Zentrum Torontos und den Niagarafällen inklusive einer Fahrt mit der weltberühmten „Maid of the Mist“.  Dieses unvergessliche Ereignis im Hinterkopf bewahrend, packten wir enttäuscht, dass unsere Zeit hier so schnell vorbeigegangen ist, unsere Koffer und flogen nach Vancouver.

 

Diesen Teil der Reise blickten wir alle mit gemischten Gefühlen entgegen, da wir nun ganze zehn Tage bei einer Gastfamilie verbringen werden. Schon am Flughafen machten wir Bekanntschaft mit unserem Guide Brian Kenny, der uns in den nächsten Tagen bei allen unseren Exkursionen begleitete und von dem wir wirklich viel lernten! In der Schule angekommen, war die Verwirrung im ersten Moment groß, doch nachdem die ersten Zweifel gegenüber den Gastschülern überwunden, und die Koffer samt den Besitzern sicher in den jeweiligen Autos verstaut waren, konnte ein weiterer Abschnitt der Reise erfolgreich starten. Obwohl wir keine großen Erwartungen in die Kanadier steckten, wurden wir doch wie ein kürzlich aufgetauchtes Familienmitglied behandelt und umsorgt; und auch können wir den Gastfamilien für die zahlreichen Idee für Aktivitäten, die sie mit uns unternahmen, danken, denn ohne sie würden wir bis heute nicht wissen was „Lasertagging“  ist und hätten nie die Schauplätze der nächstjährigen olympischen Winterspiele gesehen.

Doch nicht nur die Zeit mit diesen neu gefundenen Freunden, ist ein Kapitel für sich, denn auch die Zeit in der Schulgemeinschaft wurde gut ausgefüllt: wir besichtigten die Downtown, bildeten uns in der Art Gallery, gingen wieder einmal einkaufen, suchten einen Ausweg aus der „Corn Maze“ und unternahmen vieles mehr. Die schlimmste Zeit dabei war der Abschied; wir nahmen uns vor uns zu verabschieden und ohne Blick zurück in den Bus zu verschwinden, doch die Realität sah viel schlimmer aus...

Jedenfalls fanden wir uns auf der Fährenfahrt wieder und blickten dem letzten Teil unseres Abenteuers gespannt entgegen:

Die Hauptstadt der Provinz British Columbia wartete darauf von uns unsicher gemacht zu werden! Tatsächlich wurden wir alle spätestens beim Anblick unserer Hotelzimmer in schieres Erstaunen versetzt. Ein kleiner Stadtrundgang gefolgt von einem gemütlichen Abendprogramm schlossen den vorletzten Tag des Kanada Trips; es blieb nur noch eine Sache zu tun, die wir nicht missen wollten: das Whale-Watching. Dies war, unserer Erwartungshaltung entsprechend, nicht minder interessant als die vorhergehenden Erfahrungen, die wir im Laufe der Zeit am Festland gemacht haben. Zum Abschluß der Reise genossen wir abends noch ein gemütliches gemeinsames Abendessen in einem der besten Restaurants Victorias.

Als wir nun, natürlich von unseren individuellen Erfahrungen in der letzten Zeit geprägt, gemeinsam auf die erlebte Reise zurückblickten, realisierten wir welchen Aufwand unsere Begleitpersonen, Frau Professor Meier und Herr Professor Synek, in die Organisation dieses Trips gesteckt haben, damit er so reibungslos verlief, lernten dies zu schätzen und danken den Professoren für ihre Mühe und Geduld mit uns.
 

Am kommenden Tag lag melancholische Stimmung in der Luft, den wir wussten, die Zeit für die Abreise ist schlußendlich gekommen. Diese tristen Gedanken wurden dann spätestens bei der Willkommenheißung am Flughafen Schwechat beiseite geschoben, und machten seither nur schönen Erinnerungen an die gemeinsame Zeit im fernen Land Kanada Platz...


Fotos dieser Reise findet man in unserer Bildergalerie!