Sport-/Kulturverein

teyn  Vom 1.10. - 5.10.2012 fuhr die 4A mit Frau Prof. Bauer und Frau Prof. Tretenhahn nach Prag. Wir trafen uns in Erdberg bei unserem Bus. Nach einer vierstündigen Fahrt kamen wir in Prag an. Nachdem die Zimmer...

 

Die 4A in Prag

Vom 1.10. - 5.10.2012 fuhr die 4A mit Frau Prof. Bauer und Frau Prof. Tretenhahn nach Prag. Wir trafen uns in Erdberg bei unserem Bus. Nach einer vierstündigen Fahrt kamen wir in Prag an. Nachdem die Zimmer bezogen wurden, hatten wir etwas Freizeit um uns von der Busfahrt zu erholen. Später bekamen wir eine interessante Führung von Bernd. Bernd betreute unsere Klasse in Prag erklärte uns sehr viel. Wir gingen über die Karlsbrücke in die Altstadt. Sie wurde im 14. Jahrhundert von Karl IV. gebaut und es befinden sich dreißig Heilige und Patrone darauf. Am Altstädter Ring befindet sich das Rathaus mit der Astronomischen Uhr. Jede volle Stunde kann man im oberen Teil Statuen der zwölf Apostel sehen. Als nächstes ging die Klasse zum großen Wenzel Platz, wo die Wenzel Statue steht. An einem Ende des Platzes ist das Nationalmuseum. Der nächste Turm den wir sahen hieß Pulverturm, dort wurde früher Schwarzpulver gelagert.

Am nächsten Tag fuhren wir mit der Straßenbahn zur Prager Burg. Dort erfuhren wir, dass Prag 1,3 Mio. Einwohner hat und 500 km² groß ist. In der Burg sahen wir den Veitsdom. Auf der linken Wand des Doms befindet sich ein Mosaik, das im 14. Jahrhundert von einem unbekannten Venezianer hergestellt wurde, welches aus 1½ Mio. Steinen besteht. In der Kirche sind sehr schöne, leuchtende Fenster zu bestaunen. Zu Hause angekommen konnten wir Essen gehen. Nach der Mittagspause trafen wir uns vor der barocken St. Nikolauskirche. Bernd teilte uns in Gruppen ein. Jede Gruppe bekam einen Fragebogen und wir mussten die Antworten in der Altstadt suchen. Dabei hatten wir nochmals Zeit jeden Winkel zu erkunden. Am Abend spazierten wir zum Schwarzen Theater und schauten uns eine Vorstellung an. Dort war es stockdunkel, nur die Kostüme von den Tänzern leuchteten in allen Farben. Dazwischen gab es ein stummes Theaterstück, das von Drogendealern die von einem Polizisten verfolgt wurden, handelte.

Am nächsten Tag waren wir ein paar Stunden mit Fahrrädern unterwegs. Unser Ziel war die Burg Karlstein, diese wurde 1348 von Karl IV. erbaut. Wir erfuhren auch, dass es in Tschechien insgesamt 2 000 Burgen gibt. Die Rückfahrt traten wir mit der Bahn an.

Am Tag darauf durften wir mit Tretbooten auf der Moldau fahren. Danach hatten wir Freizeit zum Shoppen von Souvenirs. Später trafen wir uns noch mit Jerry, einen Fremdenführer, und gelangten mit der Standseilbahn auf einen Berg, wo ein Eifelturm stand. Er ist zwei Jahre jünger als das Original in Paris und 60 Meter hoch. Dort oben hatten wir eine wunderschöne Aussicht. Daneben befand sich ein Spiegelkabinett, wo viele von uns durchgingen. Jerry erzählte uns sehr viel über Tschechien. 1526 wurde Tschechien durch eine Heirat für 400 Jahre ein Teil Österreichs. Zuerst bestand das Land aus Tschechien und Slowakei (Tschechoslowakei), welches 75 Jahre später aber getrennt wurde. Ende 1989 wurde das Land eine Demokratische Republik. 2004 trat Tschechien in die EU ein. Tschechien hat ca. 10,5 Mio. Einwohner.

An unserem letzten Tag marschierten wir mit Jerry zum Jüdischen Ghetto. Es belegt 20% der Altstadt und es wurden alle Häuser zerstört, außer sechs Synagogen und das Rathaus. Danach wurde das Viertel neu aufgebaut. Es gibt nur noch eine aktive Synagoge, sie ist die älteste Europas. Alle anderen gehören zu einem Museum. In der Pinka Synagoge befinden sich 80 000 Namen von Juden an der Wand in Gedenken an diese Personen, weil sie im Konzentrationslager gestorben sind. Am Ende unserer Führung haben wir einen Jüdischen Friedhof gesehen. Nach diesen fünf sehr schönen Tagen ging es vier Stunden mit dem Bus nach Hause.

Für unsere Klasse war diese Reise ein unvergessliches Erlebnis!

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