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Geschichte hautnah:
Am 21. und 22. März 2011 hatten wir das Glück, Herrn Friedrich Zawrel bei uns...

Zeitzeugenbesuch in der Kundmanngasse


Am 21. und 22. März 2011 hatten wir das Glück, Herrn Friedrich Zawrel bei uns begrüßen zu dürfen.
Friedrich Zawrel erklärte sich bereit, seine unbeschreiblichen Erlebnisse während der Zeit des Nationalsozialismus unseren SchülerInnen zu erzählen.
Als Kind musste er einen großen Teil der Zeit als „Insasse des Euthanasiepavillons“ – am Spiegelgrund (heute: Sozialmedizinisches Krankenhaus Baumgartner Höhe) – überleben.

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Am 21. März erzählte er den SchülerInnen aller vier siebenten Klassen seine Geschichte – und am 22. März, den SchülerInnen aller vier vierten Klassen.

Ich bin Herrn Zawrel dankbar, für seine Bereitschaft zu uns zu kommen, - und ich muss sagen, ich bin auch stolz über sein Feedback, denn er sagte mir, unsere SchülerInnen wären wirklich etwas ganz Besonderes, so etwas hatte er noch nicht oft erlebt.

Offensichtlich waren unsere SchülerInnen wirklich zutiefst von seiner Erzählung berührt, wie einige Stellungnahmen in der Folge belegen.

Dr. Elisabeth Hobl-Jahn

 

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... toll, dass er sich getraut hat, alles zu erzählen!

Sehr gut, das Ganze von einem Zeitzeugen zu hören -> es hört sich somit auch viel glaubwürdiger und interessanter an.

Ich fand es wirklich unglaublich beeindruckend und es hat mir wirklich geholfen, das alles viel besser sehen zu können. Diese zwei Stunden waren hilfreicher als das Geschichtsbuch. Sehr interessant, aber auch schockierend.

Es war interessant, allerdings auch sehr erschütternd, von diesen Erlebnissen zu hören, da ich mir z.B. nicht vorgestellt hätte, dass Dr. Groß auch in der Nachkriegszeit noch so erfolgreich war.

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Herr Zawrel erzählte seine erschütternde Lebensgeschichte sehr rührend und regte zum Nachdenken an. Seine Worte: „Ich dachte, es kann nicht mehr schlimmer kommen, doch wie so oft im Leben, irrte ich mich.“ haben mich sehr berührt.

Sein Leben war erschüttert von Angst, Trauer und Schrecken und dennoch konnte er solch eine beeindruckende Rede halten. Diese mentale Fähigkeit verlangr mir Hochachtung vor diesem Menschen ab.

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„Du wirst dich nicht an die Worte deiner Freunde, sondern an das Schweigen deiner Freunde erinnern.“ Der Vortrag war unheimlich interessant und hat mich zutiefst berührt und zum Nachdenken gebracht.

...   Ich verstehe noch immer nicht, wie so etwas passieren konnte.

Das Wichtigste was wir daraus lernen sollten, ist zu wissen, wie wir so etwas verhindern und alle Vorurteile von uns abwerfen.

„Dein Erfolg wird nicht daran gemessen, wie weit du gekommen bist, sondern daran, wie vielen Menschen es durch dich jetzt besser geht.“ Mich hat der Vortrag unglaublich berührt und zum Nachdenken über diese Zeit gebracht.

... Der Mann ist wirklich tapfer – und ich bin froh, den Vortrag gehört zu haben.

Was wir aus dem Vortrag mitnehmen sollten, ist, dass wir es besser machen sollten. Ich finde es schön, dass wir das noch von dem lebenden Zeitzeugen hören konnten.

Durch diesen Vortrag wurde mir noch klarer, wie gut es mir und den Menschen in meiner Umgebung geht.

Der Vortrag hat mich sehr mitgenommen, vor allem seine (Herrn Zawrels) abschließenden Worte: „Macht es besser, habt keine Vorurteile gegenüber anderen Menschen. Ich bitte euch.“

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Herr Zawrel verdient höchsten Respekt dafür, dass er sich Vergangenes immer wieder in Erinnerung ruft, obwohl es eine große Qual sein muss, uns mitzuteilen, wie die Welt damals aussah. Wir sollten schätzen, was wir haben, und dass uns so ein Leben „geschenkt“ wurde.

Besonders beeindruckend, dass Herr Zawrel sein erfrischender Wiener Humor geblieben ist ... Sehr ergreifend, eine solche Geschichte, ein solches Leben zu hören – und zwar von jemandem, der vor einem sitzt. Toll, dass er da tut. Ein Geschenk an die Jugend. Und ein Aufruf.

Man ist jedes Mal ergriffen, wenn man von solch grausamen Verbrechen hört. Aer einem Menschen, dem dies alles widerfahren ist in sie Auen zu sehen und seine persönlichen Erfahrungen zu hören ... man sitzt mit Gänsehaut und einem unbeschreiblichen Gefühl eines Schauers da. Herr Zawrel ist ein beachtenswerter Mann und ich danke ihm.

Es war sehr interessant und ergreifend. Ich bin froh, dass ich diese wunderbare Möglichkeit hatte. Es ist wichtig, dass wir die Vergangenheit nicht vergessen.

Es war einfach ein Wahnsinn, das zu hören. Das war nicht irgendeine Geschichte oder irgendein Text aus einem Buch. Es war eine wahre Begebenheit, die uns persönlich von Herrn Zawrel erzählt wurde – eine große Ehre.

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