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mammuth Am 29.10.2010 erlebten wir, die 2B und die 2D, mit unseren Geschichtelehrern Prof...

 

Zeitreise in die Urgeschichte

Unser Ausflug ins Urgeschichtsmuseum Asparn an der Zaya


Am 29.10.2010 erlebten wir, die 2B und die 2D, mit unseren Geschichtelehrern Prof. Nowak und Prof. Warmuth eine spannende Zeitreise in die Urgeschichte. Bei der Aufarbeitung im Unterricht schrieben wir in Gruppenarbeit Berichte über unser Leben in der Urgeschichte.  


Kindheit in der Altsteinzeit:

Ein aufregender Sommertag in meinem Leben in der Altsteinzeit

Hallo, ich bin Abanih. Mein Vater heißt Urgum und meine Mutter ist vor Jahren an einer Krankheit gestorben.
Bei unserem alten Unterschlupf gab es keine Nahrung mehr, deshalb zogen wir weiter. Nach ein paar Stunden fanden wir endlich die passende Höhle. Sie war sehr groß und hatte einen kleinen Eingang. Gerade als mein Vater ein Tier erlegen wollte, sprang ein Säbelzahntiger mit voller Wucht von hinten auf ihn. Er biss meinen Vater in den Hals und als er merkte, dass seine Beute tot war, verspeiste er ihn.
Inzwischen war ich vom Beerensammeln zurückgekehrt, doch mein Vater war nicht in der Höhle. Nach ein paar Stunden machte ich mir große Sorgen und ging los, ihn zu suchen. Als ich ihn gefunden hatte, brach ich in Tränen aus. Von ihm übrig waren nur sein Mantel aus Fell, Blutspuren und der beste Speer, den er hatte.
Ein paar Tage später fand die Beerdigung statt. Ich legte als Grabbeigabe seinen Speer dazu. Von nun an lebte ich bei meinen Verwandten, die bei der alten Höhle geblieben waren.

(Anita, Hannah, Benno, Nico)


Kindheit in der Altsteinzeit: So einen kalten Winter gab es noch nie!
Welche Probleme meine Sippe bewältigen muss

Ich wachte auf und merkte, dass ich alleine im Zelt war! Dann blickte ich aus dem Zelt und sah, dass die anderen unseren Lagerplatz schon vor dem eisigen Winter sicher machten. Da blieb mir nichts anderes übrig, als auch mitzuhelfen. Als dann alles fertig war, versammelten wir uns im großen Zelt. Unser Sippenführer klärte uns auf, dass dieser Winter besonders hart werden würde. Er schrie: “Macht euch auf was gefasst!“ Als er diesen Satz aussprach, begannen ich und einige andere zu zittern. Wir schauten aus dem großen Zelt und waren beeindruckt, wie alles einfror und der Schneesturm nicht mehr weit weg war. Gerade in diesem Moment kamen unsere Jäger zurück, doch ohne Beute. Leider! „Die Tiere verkrochen sich irgendwo im Wald. Es ist hoffnungslos!“, seufzten sie. Wir Kinder mochten gar nicht im tiefen Schnee spielen, weil es so kalt war und wir froren. Unsere Jäger sammelten gefrorene Beeren, es gab ja nichts anderes. Ein weiteres Problem war, dass unsere Zelte nicht geeignet waren, um in ihnen Feuer zu machen.
Nach langer Zeit des Beerenessens und Frierens und einer Zeit ohne Spielen haben wir es geschafft! Die Sonne lässt sich wieder blicken und bringt den Schnee zum Schmelzen! Wir Kinder rufen: „Puh, geschafft!“    

(Flo, David, Adrian, Selina)


„Schon wieder müssen wir weiterziehen!“
Nomaden-Kindheit – abenteuerlich oder beschwerlich?

Die beschwerlichste Zeit im Jahr ist natürlich der Umzug in ein anderes Gebiet. Der Abbau des Zeltes dauert circa drei Stunden. Danach hieven wir die Zelte auf das Tuch aus Mammuthaut. Die Stützpfähle tragen wir einzeln. Die Reise wird uns immer wieder von Säbelzahntigern, Mammuts und Rentieren erschwert.
Kein Angriff ist leicht abzuwehren, aber ich erinnere mich immer wieder an den Vorfall vor drei Jahren. Damals griff uns eine Gruppe Säbelzahntiger an. Dabei kam mein jüngerer Bruder ums Leben. Mein Vater schaffte es, die Säbelzahntiger abzuwehren und den Rest der Familie zu retten.
Nach drei Wochen erreichen wir jedes Jahr unser neues Zuhause. Wir bauen das Zelt auf und richten unsere Feuerstelle neu ein. Meist leben wir in der Nähe eines Flusses.
Diese Geschichte kann man im Urgeschichtsmuseum in Asparn an der Zaya nachvollziehen.

(Anna, Esther, Christoph, Georg)

Ein Mann muss jagen!

Vom Knaben zum Jäger

Wie jeder andere Junge mit zwölf werde ich zum Jäger ausgebildet. Ich bin schon furchtbar aufgeregt. In der ersten Woche muss ich mit Pfeil und Bogen üben, zuerst ohne Ziel und dann mit Ziel. Es ist eine große Ehre, wenn ich Essen für unser Dorf jagen darf. Am meisten freue ich mich auf das Speerwerfen in meiner Ausbildung.

Es gab immer wieder kleine Prüfungen, dann mussten wir schon auf sich bewegende Ziele schießen. Und in den weiteren Wochen lernten wir geheime Laute, Speerwerfen und wie man das Fleisch der Beute abtrennt. Nach diesen drei Monaten harten Trainings durfte ich – mit noch ein paar anderen Buben – mitkommen zu einer echten Jagd. Die Jäger hatten ganze zwei Mammuts und ein Rentier erlegt. Wir durften nichts jagen, aber allein das Zuschauen hat mir sehr viel gebracht und ich habe viel gelernt. Seitdem darf ich immer mitgehen zur Jagd.

(Jana, Karin, Moritz, Theodor)   


Frauen haben in der Altsteinzeit viele Arbeiten zu erledigen!

Was ein Mädchen lernen muss

Hallo, ich bin Klaudia und ich bin zehn Jahre alt. Ich muss sehr viel lernen. Gestern hat mir meine Mutter Nähen beigebracht. Mit einem langen, dünnen Knochen musste ich mit einem Mammuthaar zwei kleine Stückchen Leder zusammennähen. Heute habe ich mir sogar schon ein Kleid aus Leder mit einem Gürtel aus einem Mammutdünndarm genäht.

Als es sehr kalt wurde, brachte mir meine Mutter das Feuermachen bei. Zuerst musste ich draußen auf dem trockenen Lehmboden mit Steinen einen kleinen Kreis bilden. Dann legte ich ein bisschen Heu hinein. Ich nahm mir zwei Feuersteine und schlug sie aneinander, sodass Funken auf das Heu fielen, und als es zu brennen begann, musste ich noch kräftig pusten.

Die Männer kommen gerade von der Jagd zurück – mit Mammutfleisch! In den letzten Tagen gab es wenig zu essen und jetzt gibt es endlich wieder Fleisch. Meine Mutter sagt: „Komm, Klaudia, ich zeige dir, wie man Mammutsuppe kocht.“ Wir gehen zu unserer Feuerstelle und legen große Steine ins Feuer, dann hängen wir einen Topf aus Tierleder auf ein Holzgestell. Ich gehe mit einem ausgehöhlten Holzgefäß zum Fluss und hole Wasser. Meine Mutter hat schon die Steine aus dem Feuer in den Topf gegeben. Langsam beginnt das Wasser zu kochen. Wir geben das Mammutfleisch gemeinsam mit den Kräutern in den Topf und rühren mit einem Holzlöffel um. Das Essen schmeckt allen und alle werden satt.

Das Mahlen ist nicht einfach, denn ich muss Getreidekörner auf eine große Steinfläche legen und mit einem schwarzen Stein auf die Körner schlagen. Mit einem Mörser stampft man die Beeren, Früchte und das Wildgetreide. Ein sichelartiges Feuersteingerät schneidet das Wildgetreide. Daraus kann man Speisen machen, wie zum Beispiel Brot, Mehlspeisen oder Beerenbrei.

Ich habe sehr viel gelernt und kann meiner Mutter jetzt im Haushalt helfen.

(Johanna, Ruth, Paulina, Felix)


Leben in unserem Dorf: Kindheit in der Jungsteinzeit ist nie langweilig!


In meiner Kindheit in der Steinzeit gab es viel zu tun. Auch ich musste mithelfen. Ich lernte kochen, weben, Fährten zu lesen, Tiere zu züchten, töpfern und mit kleinen Kindern umzugehen. Meine großen Brüder lernten zu jagen, Fährten zu lesen und Häuser zu bauen. Ich wollte immer die gleichen Sachen wie sie machen. Meine kleinen Geschwister verbrachten den ganzen Tag bei meiner Tante und sahen zu, wie die Männer Häuser bauten und jagten. Sie mussten den ganzen Tag nichts tun. Aber sie wollten arbeiten! Jedes Mal, wenn sie jammerten, dachte ich, wie schön es wäre, nichts zu tun.
In der Erntezeit mussten alle kräftig mithelfen, um Vorrat für den Winter zu sammeln. Im Sommer gab es viel zu tun: Ich musste Früchte, Karotten, Bohnen, Sellerie und Lauch sammeln. Im Frühling musste ich im Wald Kräuter sammeln. Im Herbst sammelte ich Jahr für Jahr Beeren, Pilze und Nüsse. Wie es so schön heißt: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Ich spielte mit den anderen Kindern lustige Spiele, wie zum Beispiel „Jagen“. Zwei Kinder verkleideten sich als Wildschweine, die anderen bastelten Speere und jagten die „Tiere“. Das machte sehr viel Spaß.   
Am Abend saß ich am Lagerfeuer in meinem felligen Umhang, aß und hörte den anderen bei ihren Geschichten zu. Das war immer sehr aufregend. Nach dem Lagerfeuer ging ich ins Schlafhaus, hüllte mich ins das Fell ein und schlief. Manchmal weckte mich der Sturm, das war dann immer gruselig.
Wenn jemand starb, machten wir immer eine Beerdigung mit viel Gesang. Es war ein trauriger Anlass, doch war es auch schön. Um unsere Trauer zu zeigen, bastelten wir Ketten und trugen sie zum Anlass. Zum Glück kannte sich mein Großvater sehr gut mit Heilungen aus und die meisten wurden wieder gesund, doch es war schwer.   

(Nina, Laura, Pippa, Valentin, Theresa)


Leben in der Steinzeit – Leben heute:

Möchte ich tauschen? Warum (nicht)?

Wenn ich die frühere Zeit mit der heutigen Zeit vergleiche, gibt es Dinge, die mir früher besser gefallen hätten und Dinge, die mir heute besser gefallen. Es gibt positive und negative Seiten an der Steinzeit, genauso wie an der heutigen Zeit.
Früher wurde immer in großen Gruppen gelebt und eine Erkältung war lebensgefährlich, da es keine Medizin oder Ärzte gab. Heute kann man eine Erkältung leicht bekämpfen und jeder muss im Supermarkt „jagen gehen“. In der Steinzeit gab es viele Tiere, die jetzt schon längst ausgestorben sind, wie zum Beispiel Mammuts, Säbelzahntiger,….

Steinzeit:
Es war damals alles viel schwieriger. Um heißes Wasser zu bekommen, musste man Steine ins Feuer werfen und dann ins Wasser. Dieser Vorgang dauerte um vieles länger als heute. Trotzdem gab es aber auch viel Interessantes in der Steinzeit.

Heute:
Alles ist viel einfacher. Wir können uns unterhalten, auch wenn wir am anderen Ende der Welt sind. Wenn wir krank sind, können uns Ärzte und Medizin helfen, wieder gesund zu werden.

Ergebnis unserer Umfrage:
2 von 15 Personen, die wir gefragt haben, würden lieber in die Steinzeit zurückkehren.

(Nicolas, Marlene, Sophie, Christian)

 

Viele andere Bilder findet man wie immer in der Bildergalerie!

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