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Ausflug 1D und 5A

 

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Am Freitag, 26.11.2010, haben wir mit den römisch-katholischen Schülern der 1D eine kleine Führung durch die Vergangenheit des dritten Bezirkes, die Geschichte der Rochuskirche (und grundlegende Benimmregeln in einer Kirche), sowie einiger Heiliger gemacht. Ich und Max (Krisch) haben Marlies, Theresa und Frau Prof. Tretenhahn geführt.

Als erstes haben wir ihnen die Geschichte des Klosters in der Erdbergstraße vermittelt. Zu diesem Zeitpunkt waren unsere „Schützlinge“ noch sehr schüchtern, das hat sich mit der Zeit allerdings geändert.

Die nächste Station war bei einem Maronistand auf dem Rochusmarkt. Die Kinder und Prof. Tretenhahn haben erfahren, dass früher auf dem Markt ein Friedhof war, welcher allerdings auf den St. Marx Friedhof verlegt wurde. Außerdem haben wir über den hl. Rochus und die ehemalige Nikolauskirche gesprochen, die auf der Stelle gebaut war, wo jetzt eine Nordsee-Filiale steht.

Unsere letzte Station außerhalb der Kirche war vor der Bäckerei Anker, mit Blickrichtung auf die Rochuskirche. Max und ich haben über die Statuen auf der Fassade der Kirche erzählt. In der Mitte ist die heilige Maria platziert mit dem Jesuskind in den Armen. Das soll vermitteln, dass man ins Gotteshaus eintritt. Links und rechts ist der hl. Rochus und der hl. Sebastian dargestellt. Eigentlich wurde die Rochuskirche dem hl. Sebastian geweiht, später wurde sie aber nur noch Rochuskirche genannt.

 

 

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Unsere letze Station, die Kirche von innen, war in verschiedene Unterstationen gegliedert:
Als erstes  haben wir den beiden 1D-Schülerinnen die Anwendung des Weihwassers gezeigt und die richtige Kniebeuge (rechtes Knie am Boden, das linke zeigt nach oben). Wir haben darauf geachtet, dass nicht nur ein Knicks gemacht wird.
Dann sind wir zum Taufbecken gegangen; Marlies und Theresa waren nun überhaupt nicht mehr schüchtern. Ein Taufbecken war ihnen bekannt, deshalb war diese Station nicht sehr lange.
Der Beichtstuhl wurde als nächstes vorgestellt. Marlies und Theresa waren sichtlich erfreut einmal auf beiden Seiten des Beichtstuhles sitzen zu dürfen.
Als letztes haben wir noch über die Gemälde in der Kirche von Peter Strudel geredet, mit dem Altarbild haben wir uns recht genau befasst.

Die Rückmeldung der Kinder war sehr positiv, was mich und meinen Partner sehr gefreut hat. Man sollte auch noch erwähnen, dass wir das alles geprobt haben, und es deshalb so einwandfrei funktioniert hat (und nebenbei noch erwähnt: wir hatten Spickzettel!). Mir hat es sehr gut gefallen auch einmal die Rolle des Lehrenden zu übernehmen und ich würde es gerne noch einmal machen.
Tobias Biwald (5A)

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Eine Fortsetzungsgeschichte …

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Die Schüler und Schülerinnen aus den Klassen 1D und 5A hatten im vergangenen November einen gemeinsamen Lehrausgang zum Rochusmarkt und zur Rochuskirche organisiert. Dabei waren die Älteren aus der 5A gute Begleiter der Jüngeren und erklärten alles ganz genau. Darüber wurden in beiden Klassen auch Berichte verfasst.
Um die Berichte der Jüngeren aus der 1D auch ihren Begleitern aus der 5A vorzustellen luden die Reli-Lehrer beider Klassen zu einem großen gemeinsamen Frühstück in der 5A ein. Dort waren die Tische so aufgestellt, dass die gemeinsamen Gruppen von einst zusammen sitzen konnten. Die 5. Klassler hatten auch schon die Tische gedeckt und so den Klassenraum schön hergerichtet.
Nach dem Läuten kam Frau Prof. Tretenhahn mit ihren Schützlingen aus der 1D und sogleich teilten sich die Kinder auf. Mit einem Segensgebet wurde das Buffet von Prof. Brahtz eröffnet. Dabei halfen wiederum die Älteren den Jüngeren. So gab es ein sehr schönes und ruhiges Miteinander. Die einzelnen tauschten Infos über ihre Situation aus.

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Dann begann der Reigen der Vorträge – fast wie eine Tischlesung in einem Kloster. Einige Vertreter der 1D stellten ihre sehr gelungenen Berichte vor. Ein tolles Feed-back für die 5 Klassler. In den Dankesworten von Frau Prof. Tretenhahn lud sie alle ein, weiter in diesem Miteinander zu wachsen. „Wir sind in der Schule, um viel zu lernen. Weil wir aber viele Jahre auch unter einem Dach zusammenleben, brauchen wir solche Begegnungen. Vielleicht ergibt sich in der Zukunft wieder einmal ein solches Projekt.“
Das letzte Wort lag aber nicht bei den Professoren. Jakob wollte im Namen der 1D für alles herzlich danken. Der darauffolgende Applaus beendete diese Stunde und bekundete die Hoffnung auf ein weiteres Miteinander.
Ruth Tretenhahn und Werner Brahtz

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