Sport-/Kulturverein

Logo_01 Die SchülerInnen der Rk-Gruppe der 5A Klasse machten sich am Freitag, 18. 12. 2010, auf den Weg zum Schottenstift in Wien.  Aus organisatorischen Gründen trafen

Lehrausgang der 5a Klasse in das Schottenstift Wien 1

Die SchülerInnen der Rk-Gruppe der 5A Klasse machten sich am Freitag, 18. 12. 2010, auf den Weg zum Schottenstift in Wien.  Aus organisatorischen Gründen trafen wir uns schon vor 8Uhr beim Haupteingang  der Klosterkirche. Schnee und Kälte hinderten uns nicht daran. Pünktlich konnten wir mit der Führung beginnen. Ein Original-Benediktiner hatte sich bereiterklärt, über das Leben des Ordensgründers und der jetzt dort lebenden Mönche zu berichten: P. Laurentius. Er hatte unsere Schule schon einmal besucht und war deshalb einigen bekannt.
Von der Eingangshalle der Kirche gingen wir durch den Kirchenraum und erfuhren viel über die Geschichte der Mönche, die ursprünglich aus iro-schottischer Herkunft über Regensburg nach Wien gekommen waren.  Im 16. Jahrhundert  gingen diese wieder nach Regensburg zurück, weil sie nicht die deutsche Sprache annehmen wollten und das Kloster vom Aussterben bedroht war. Andere Benediktiner setzten das Leben und Arbeiten am selben Ort fort.
Ora et labora et lege – bete und arbeite und lies. Dieser Leitspruch aus der Zeit des hl. Benedikt im 5. Jahrhundert gilt bis heute bei den Mönchen an der Freyung im 1. Wiener Gemeindebezirk. Sie treffen sich mehrmals am Tag zum gemeinschaftlichen Gebet in der Kirche, arbeiten in der Schule, an der Universität, in Pfarren und natürlich auch im eigenen Kloster. Das Studium der Hl. Schrift und anderer wichtiger Bücher gehören auch zum täglichen Lebensprogramm.  Dabei steht die Gottsuche im Vordergrund. Dem Gottesdienst darf nichts vorgezogen werden.
P. Laurentius führte uns dann auch noch in den Klosterbereich und zeigte uns den Kreuzgang, den Aufgang zum von der Öffentlichkeit abgeschlossenen Klausurbereich, den Speisesaal (Refektorium) und den Krankentrakt.
Die Schule der Benediktiner ist so eng mit dem Kloster verbunden, dass der Turnsaal sogar in den Kreuzgang hineinreichte. Über die Innenhöfe des Klostertraktes gelangten wir dann wieder vor die Kirche.  Zum Abschluss segnete uns P. Laurentius und wier machten uns in Windeseile zurück in die Schule, wo wir (fast) pünktlich zur zweiten Unterrichtsstunde wieder anwesend waren.
Ein interessanter Lehrausgang mit interessierten SchülerInnen, der eigentlich eine  Fortsetzung bräuchte, denn vieles konnte noch nicht erklärt werden. Darüber entscheiden aber die SchülerInnen selbst.
Dr. Werner Christoph Brahtz

Sponsoren

  sportfitaustriasiegel logo klein eeducation expert  

mint guetesiegel RGB hp
Mint-Gütesiegel 2018-2021

 sipcan web2