Sport-/Kulturverein

 

Im Rahmen des Psychologieunterrichts besuchte die Klasse 7A am 8. Juni 2015 das Sigmund-Freud-Museum in der Berggasse 19. In Gemeinschaftsarbeit entstand folgender Bericht:

Mit einer Führung besuchten wir die Räumlichkeiten, in denen Freud wirkte und wohnte. Dort entwickelte er maßgeblich das Verfahren der Psychoanalyse und traf sich wöchentlich mit der legendären Mittwochsgesellschaft zum Arbeiten.

freudm1

Ein Schaustück vermissten wir, nämlich die berühmte Couch, auf der sich Freuds Klienten (in erster Linie Klientinnen)zu ihrem Psychoanalysesitzungen hinlegten. Sie steht in London, wohin Freud 1938 vor den Nationalsozialisten fliehen musste.

Wir erfuhren auch so manche Anekdote aus seinem Leben, die es nachvollziehbarer machten, warum Freud sich Zeit seines Lebens mit vielen Freunden und Kollegen überwarf. Es fiel ihm offenbar schwer, andere Meinungen neben seiner zuzulassen. Nicht aber bei Albert Einstein, mit dem er sich wunderbar verstand, da jeder der beiden sich einer gänzlich anderen Wissenschaft verschrieben hatte. Anders als Einstein gewann Freud jedoch nie den Nobelpreis, obwohl er insgesamt 12mal dafür nominiert war.

Sein Leben bestand zwar zu einem großen Teil aus Arbeit, daneben lebte er auch hedonistisch, indem er täglich bis zu 25 (!) Zigarren am Tag rauchte und gerne gut aß. Auch mit Drogen wie Kokain experimentierte er, um als Arzt ihre narkotisierende Wirkung zu erforschen.

Insgesamt war es ein lohnender Lehrausgang, es sollte jede Klasse dorthin gehen, um mehr über Sigmund Freud zu erfahren.

freudm2

Sponsoren

  sportfitaustriasiegel logo klein eeducation expert  

mint guetesiegel RGB hp
Mint-Gütesiegel 2022-2025

 sipcan web2