Sport-/Kulturverein

 



Skikurs der 5ABC in Zell am See
11. bis 16. Jänner 2015

 

So paradox es in manchen Ohren klingen mag: Aus Schülersicht zeichnet eine Projektwoche am meisten aus, dass sie sich wie privater Urlaub mit Freunden anfühlt. Genau das ist dem Lehrerteam der heurigen Wintersportwoche der fünften Klassen über weite Strecken gelungen. Besonderer Dank ist dabei Herrn Professor Böhm, unserem Skikursleiter, geschuldet, aber auch Frau Professor Glaser, Frau Professor Kopinitsch-Berger, Herrn Professor Horn und den unterstützenden Sportstudenten Nikolai und Clemens.
Nach einer Busfahrt, die einen zugegebenermaßen gefühlsmäßig die Streckenlänge Wien-Zell am See mit der nach Bagdad gleichsetzen ließ, bezogen wir am Sonntag Quartier im „Youth Paradise“, einem ziemlich weitläufigen und bei Weitem nicht nur von uns bewohnten Jugendhotel, das gerade einmal fünf Gehminuten von der Gondelstation des Skigebiets Schmittenhöhe entfernt am Ortsrand liegt. Auf den ersten Blick wie eine ein wenig groteske Melange aus sozialistischem Beton-Zweckbau und der MS Enterprise wirkend, verblüffte dieses mit Indoorsportmöglichkeiten wie einer Boulderhalle, einem Beachvolleyballfeld, Trampolins und mehreren Turnsälen sowie mit gemütlichen, mit eigenem Bad und TV ausgestatteten Zimmern. Außerdem: eine Pizzeria und ein Barbecue-Restaurant.
Einer jahrelangen Tradition zufolge werden am „Fünftklassler-Skikurs“ auch Möglichkeiten zum Snowboarden angeboten. Heuer gab es neben den klassischen Skigruppen, die durch Selbsteinschätzung zusammengestellt wurden, eine große Snowboard-Anfängergruppe sowie eine gemischte, die aus Fortgeschrittenen in beiden Sportarten bestand. Ein Höhepunkt des Skitages war natürlich die gemeinsame Mittagspause mit Après-Ski-Hits und Kartenspielen auf der Hütte. Wem die ewige Semmel zu Frühstück und Mittagessen irgendwann bis zum Anorakkragen stand, der konnte sich immer noch mit klassischen Snacks wie Germknödel oder Berner Würsteln über Wasser (pardon: auf der Piste!) halten. Uns auf der Piste zu halten ist auch den allermeisten recht gut gelungen; es sind nur ein paar leicht Verletzte zu beklagen.
Wer sich nach rund sechs Stunden im Schnee noch einmal auspowern wollte, konnte das jeden Tag beim Sport in verschiedenen der Kundmanngasse zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten tun. Eine Alternative bot natürlich Einkaufen in Zell (das ja als DAS Shopping-Mekka bekannt ist …) oder einfach Chillen auf den Zimmern. Was allen Beteiligten hundertprozentig in Erinnerung bleiben wird, ist zum einen ein von uns besuchtes, am Abend stattfindendes Freestyle-Event mit anschließendem eher unfreiwilligem Auf-dem-Hintern-die-eisige-Piste-Hinunterrutschen. Getoppt wurde das allerdings von der letzten, der Disko-Nacht: Anstatt wie bei solchen Gelegenheiten üblich den hauseigenen Zwanzig-Quadratmeter-Partyraum zu nutzen, fuhren alle Tanzwilligen unter uns mit dem Bus in den Ort hinein, um eine richtige Diskothek zu besuchen. Unsere Befürchtungen, die Location könnte sich als bessere Skihütte entpuppen, stellten sich als vollkommen falsch heraus … obwohl die dort angestellten Tänzerinnen, die zuerst frühlingshaft und dann sommerlich (Stichwort: Bikini) bekleidet waren, von Lehrerseite genauso wenig einkalkuliert worden waren wie die Gangparty, die die Daheimgebliebenen feierten.
Alles in allem wurden diese knappen fünf Tage von drei Dingen dominiert: Phänomenaler Stimmung! Stimmung! Stimmung! Was unsere kollektive Erinnerung zusätzlich versüßt, ist, dass wir dem letzten Jahrgang, der in der Fünften noch auf Wintersportwoche fährt, angehören. Im Namen aller Teilnehmer richte ich hiermit mein herzliches Beileid an alle Klassen unter uns aus: Ihr habt wirklich etwas verpasst!

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