Im Rahmen eines praxisorientierten Umweltbildungsprojekts nahmen alle 1. Klassen an den „Pflanzenkindergarten-
Die Workshops fanden in der Lobau beim Verein „Land in Sicht“ statt. Vor Ort wurden die Kinder von Landwirt Nikolai empfangen, der ihnen den ewigen Kreislauf der Natur erklärte. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler, wie aus getrockneten Samen neue Jungpflanzen entstehen und wie sich daraus wiederum erntereife Pflanzen entwickeln, die schließlich neue Samen hervorbringen. Dieser natürliche Kreislauf wurde kindgerecht und mit vielen praktischen Beispielen vermittelt.
Im Anschluss an die theoretische Einführung konnten die Kinder selbst aktiv werden. Mit großer Begeisterung setzten sie hunderte Tomaten- und Physalissamen in vorbereitete Anzuchtgefäße. Die daraus entstehenden Jungpflanzen wurden später auf einem angrenzenden Feld ausgepflanzt, wo sie unter natürlichen Bedingungen weiterwachsen konnten.
Ein besonderer Höhepunkt für die Kinder war die Möglichkeit, eine eigene Pflanze auszuwählen. Diese sollen sie über einen längeren Zeitraum hinweg persönlich beobachten, pflegen und schließlich auch ernten. Die Entwicklung ihrer Pflanze dokumentieren die Schülerinnen und Schüler regelmäßig in einem Tagebuch, wodurch sie nicht nur Verantwortung übernehmen, sondern auch ihre Beobachtungsgabe und ihre Geduld schulen.
Finanziert wurden die Workshops durch das Erasmus+ Projekt „Waste not want not“, das sich der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung sowie der Förderung einer gesunden Ernährung verschrieben hat. Durch die Teilnahme an den Workshops erhielten die Kinder Einblick in die Herkunft und den Wert unserer Lebensmittel.











